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Kopierpapier

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Kopierpapier

Kopierpapier als geschnittenes Papier den verschiedenen DIN-A-Formaten ist einem jedem ein Begriff. Qualitätsunterschiede die aus dem Herstellungsprozess resultieren, sind dagegen weniger bekannt. Oftmals trügt die Annahme dass eine höhere weiße das Hauptunterscheidungsmerkmal für die Qualität des Kopierpapieres sei. Ein weiterer bekannter Unterscheidungsfaktor für Kopierpapier ist die Grammatur, auch als Flächengewicht bezeichnet, in Europa ist 80 g pro Quadratmeter das am meisten verbreitete Gewicht für ein Standard-Kopierpapier. Jedoch findet heute auch Kopierpapier mit einem Flächengewicht von 75 g pro Quadratmeter eine weite Marktakzeptanz.

Obwohl leichteres Kopierpapier sowohl bei der Beschaffung und im Versand Porto spart, ist Kopierpapier mit einer Grammatur von 80 g pro Quadratmeter in Europa weiterhin das am weitesten Verbreitete. Dies ist nicht zuletzt dem Umstand geschuldet, das irrtümlicherweise davon ausgegangen wird das ein leichteres Kopierpapier schlechtere Laufeigenschaften hat und die Drucker für 80g Papier entwickelt worden sind. Allerdings sind die Standard Gewichte für Kopierpapier außerhalb Europas unter 80 g/m², in Amerika werden Kopierpapiere mit 75g/m² präferiert und in Asien sind Grammaturen zwischen 60 g/m² und 70 g/m² die Regel. Somit ist davon auszugehen, dass auch leichtere Papier einwandfrei in unseren Druckern laufen.

Wichtiger als die Grammatur als Qualitätsmerkmal eines Kopierpapiers, ist der Rohstoff aus dem Kopierpapier produziert wird: Zellstoff. Zellstoff kann aus unterschiedlichen Ressourcen gewonnen werden. Vorrangig sind dies Neufasern wie z.B. Holz und Recyclingfasern aus recycelten Altpapier. Beide Methoden haben ihre vor und Nachteile, wie auch Konsequenzen für die Qualität des Kopierpapiers. Bindet das Recycling von Altpapier CO2 Dauerhaft, hilft die Produktion von Zellstoff aus Holz bei der Bindung von neuem Kohlenstoffdioxid. Oftmals muss bei der Benutzung von altfasern aus Recycling Zellstoff mit Zusätzen gearbeitet werden, um Weise und Stabilität des Papiers zu garantieren. Hierbei kommen Zusätze wie Kleber und Kreiden zum Einsatz. Die Güte der Zusätze hat auch einen entscheidenden Einfluss auf die Feinstaubemission beim Druck.

Egal ob Kopierpapier aus Recycling- oder Neufasern für ein weißes Kopierpapier wird der Zellstoff gebleicht, dies kann zum einen durch beifügen von Zusätzen wie z. B. Kreide, wie auch durch den Einsatz von Bleichmitteln wie z.B. Chlor oder Ozon geschehen. Wobei die Art der Bleichen wieder Auswirkung auf die Alterungsbeständigkeit des Papiers hat, deswegen ist für ein optimales Ergebnis auf Dauer eine Ozon-Behandlung der Bleichung mit Chlor oder Kreide vorzuziehen.  Die Benutzten Fasern haben auch einen Einfluss auf die raue und steife des Papiers, in der Regel sind Kopierpapier mit aus Fasern die unterschiedlichen Ursprung haben etwas rauer, als jene die aus Fasern einer Pflanzenart gewonnen werden. Rein faseriges Kopierpapier weißt eine höhere Steife auf und läuft somit besser durch den Drucker, was zu einer geringeren Stauanfälligkeit des Gerätes führt. Zudem beeinflusst die Faserlänge des Rohstoffes der Zellstoffproduktion die Eigenschaften des Papiers, je kürze die Faser und dicker die Zellwand der Zellen des Zellstoffes desto höher des Volumen des Papiers, somit ist nicht immer das dickste und voluminöseste Papier entsprechend das mit dem höchsten Flächengewicht. Auch gibt es Unterschiede im Ertrag je Kubikmeter Rohstoff, in Reihenfolge vom geringsten Rohstoffvolumen pro Tonne Kopierpapier sind ist die Hölzer in Reihenfolge: Eucalyptus, Birke, Akazie, Pappel, Kiefer und Zypresse.

Mit dem richtigen Wissen über die Qualitätseigenschaften des Kopierpapiers, steht Ihnen bei der Auswahl der nächsten Kopierpapier Sorte nichts mehr im Wege.

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